Meditation für Achtsames Atmen – Go with the Flow


Vielleicht hast du selbst auch schon mal beobachtet, wie dein Atem bei Aufregung oder Stress schneller und flacher wird, oder wie du bei großer Erleichterung ganz lang und tief ausatmest. Unser Atem hat die Kraft unseren Gemütszustand zu kontrollieren, genau so, wie unser Gemütszustand auch einen direkten Einfluss auf unsere Atmung hat. Wir können uns diesen Zusammenhang zunutze machen, indem wir durch achtsames Atmen zu mehr Entspannung in unserem Alltag kommen und das ist mit ein bisschen Übung gar nicht mal so schwer.

Achtsames Atmen – Die Vorteile

In dieser Meditation werden wir gemeinsam unseren Atem beobachten und vertiefen. Du wirst dadurch ruhiger, fokussierter und kannst gezielt Blockaden lösen und all die Dinge loslassen, die dir nicht gut tun. Dein Stresspegel sinkt spürbar und du kannst deine dir innewohnende Kraft nutzbar machen, um den alltäglichen Herausforderungen deines Lebens gerecht zu werden.

Dein Atem ist dein Anker und achtsames Atmen steht dir in schwierigen Lebenslagen, aber auch für jede kleine Entspannung zwischendurch zur Seite. Deinen Atem hast du immer bei dir und du kannst diese Technik jederzeit und überall anwenden, ohne weitere Hilfsmittel. Die Übung ist ohne Vorkenntnisse und absolut sorgenfrei genießbar. Die Effekte sind unmittelbar spürbar und eine tägliche Routine wird dir gut tun. Alles was du tun musst, ist Atmen!

Achtsames Atmen lernen

Achtsamkeit bedeutet, dem Hier und Jetzt deine volle Aufmerksamkeit zu schenken. Das fällt uns bei manchen Dingen ganz leicht, vor allem wenn sie uns Freude bereiten oder wir sie gerne tun. Bei anderen Dingen sind wir jedoch nicht unbedingt immer bei der Sache. Vor allemalltägliche Dinge, wie unsere Atmung geschehen meist unbewusst. Das ist natürlich an sich ganz wunderbar, denn wenn wir ständig daran denken müssten zu atmen, möchte ich mir gar nicht ausmalen, wie stressig das für uns alle wäre. Wenn wir uns diesen Ablauf jedoch ganz bewusst machen, können wir ganz wunderbar üben auch in anderen Bereichen achtsamer zu werden.

Die Technik der Atembeobachtung hilft uns also ganz konkret dabei schwierige Situationen zu bewältigen und in unserer eigenen Mitte zu bleiben. Wenn unangenehme Gedanken auftauchen bringst du deine volle Konzentration auf deine Atmung. Dafür suchst du dir am besten eine Stelle in deinem Körper, an der du deinen Atem besonders gut wahrnehmen kannst. Vielleicht sind das deine Nasenflügel, dein Brustkorb oder dein Bauch. Und dann lass die Gedanken ruhig kommen, aber lass sie genau so ruhig auch wieder gehen. Im Video gebe ich dir weitere Tipps, wie das am besten geht und wir üben gemeinsam das achtsame Atmen. Und das ist auch schon das ganze Geheimnis: üben, üben, üben.

Geführte Atemmeditation

Im folgenden Video werde ich dich durch eine Meditation führen, die dir dabei hilft achtsames Atmen zu erlernen. Wir nutzen das Sinnbild des Wassers, um uns im Loslassen zu üben und in unseren natürlichen Fluß zu kommen. Alles was du dafür brauchst ist ein ruhiger Platz, an dem du es dir für die nächsten 11 Minuten bequem machen kannst. Du kannst dich auf den Boden, ein Meditationskissen oder auch auf einen Stuhl setzen. Selbstverständlich kannst du dich auch hinlegen, wenn du jedoch dazu neigst schnell einzuschlafen, würde ich dir empfehlen sitzen zu bleiben. Ich wünsche dir dabei viel Spaß!

Immer weiter atmen!

Nimm dir gerne noch einen Moment Zeit das Erlebte Revue passieren zu lassen. Spür für dich, wie du diese Meditation ausklingen lassen möchtest. Vielleicht möchtest du dir ein paar Notizen machen, ein Bild malen oder einfach noch für einen Moment die leere Wand anschauen. Jeder Mensch ist anders und du weißt am besten, was du jetzt brauchst. Ich persönlich finde es immer sehr schön nach einer Meditation noch für ein paar Momente zu schweigen und zu fühlen. Alles darf da sein.

Du kannst diese Meditation täglich üben, um achtsames Atmen zu lernen und allgemein mehr Achtsamkeit in deinen Alltag zu integrieren. Aber auch wenn du unterwegs bist und gerade keine Zeit für eine Meditation hast, kannst du dir immer mal wieder ein paar Minuten am Tag Zeit nehmen, um deinen Atem zu beobachten. Frage dich dann gerne einfach kurz, wie es dir heute geht. Nimm dir einen Moment Zeit, um dir selbst zuzuhören, dir ein Lächeln zu schenken und schaffe dir so einen Ort der Ruhe in dir selbst, an den du jederzeit zurück kehren kannst.

Namaste, deine Julia

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