Jess


Ich bin Jess, 24 Jahre alt und geborene Münchnerin. Vor ein paar Jahren habe ich bemerkt, dass mir vor allem diejenigen Momente immer und immer wieder in den Kopf kommen, in denen ich unterwegs gewesen bin. Weg von der Routine. Weg von Zuhause. Sei es nun ein fernes Land oder nur ein kleiner Ausflug in der Nähe, entscheidend ist es, Neues zu entdecken. Zwischendurch mache ich sehr gerne Ausflüge ins Münchner Umland und in die Alpen, denn das Beste liegt oft auch so nah und ist somit ideal für eine kurze Verschnaufpause zwischendurch.

Doch wenn mich das Reisefieber packt, schmeiße ich gerne meine sieben Sachen zusammen und ziehe los. Meine Kamera begleitet mich dabei überall hin, um die Schönheit der Welt festzuhalten und für die Zuhausegebliebenen zu dokumentieren. Bei Reisen genieße ich es vor allem, neue Landschaften und Kulturen zu sehen und die authentischen Momente zu genießen. Hierbei plane ich am Liebsten alles selbst und recherchiere nächtelang im Internet nach Geheimtipps. Nichts ist schöner als diese unglaubliche Vorfreude, die bei der Recherche beginnt und bis zum Reisebeginn anhält und nebenbei lernt man auf diese Weise unglaublich viel über das Land und die Möglichkeiten. Da ich als Vollzeitarbeitende nur 30 Urlaubstage im Jahr habe, muss ich dabei immer gut planen und versuchen, das Beste aus der gegebenen Zeit herauszuholen. Als Geomatikerin habe ich in meiner Arbeit sehr viel mit Landkarten und Geodaten zu tun. Auch vor meinen Reisen liebe ich es, mir die wichtigsten Ziele auf einer Karte zu markieren und mir eine Route zu überlegen. Jedes Land ist so einzigartig, dass es immer wieder aufs Neue Spaß macht,  und die Besonderheiten zu erforschen. Kennt ihr das, wenn ihr zum ersten Mal auf eine Karte schaut und noch keinen blassen Schimmer habt, wo was liegt? Und so nach und nach setzt sich ein Puzzleteil zum Nächsten und beim Blick auf die Karte sieht man statt nichtssagender Namen nun wunderschöne Landschaften, einzigartige Tierwelten und große Reiseträume vor dem inneren Auge.

Das Einzige, was mir vor jeder Abreise schwerfällt, ist, mein Pferd alleine zu lassen. Wobei „alleine“ ja auch etwas übertrieben ist, da sich in der Zeit immer Freunde und Familie um sie kümmern. Aber nach 10 Jahren, in denen Peppy nun zur Familie gehört, fällt Abschied nehmen nun mal schwer. Manchmal steige ich auch im Urlaub in den Sattel und genieße die Natur aus einem anderen Blickwinkel.